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Presseinformation 4/2014

Spektakuläre Lochblechfassade:

Jönköping - eine Stadt macht von sich reden

Jönköping hat fast 90.000 Einwohner, ist eine Universitätsstadt und liegt am Südende des zweitgrößten Sees in Schweden - dem Vättersee. Durch seine zentrale Lage zwischen Stockholm, Göteborg und Malmö gilt Jönköping auch als wirtschaftliche Drehscheibe und Logistikzentrum, viele Großunternehmen haben hier ein Lager angesiedelt. Im Industrievorort Huskvarna werden Elektro- und Haushaltsgeräte hergestellt (heute ist die Firma Husqvarna ein international bekanntes Unternehmen mit einer breiten Produktpalette u.a. bekannt durch Qualitäts-Motorkettensäge und die Entwicklung einesGeländemotorrads, das heute bei KTM in Österreich hergestellt wird).

„Das vielleicht Spektakulärste, was die Einwohner von Jönköping je in ihrer Stadt gesehen haben, können wir jetzt am Parkhaus von Atollen bewundern, genau im Blickpunkt der Autofahrer, die in den darunter befindlichen Kreisverkehr hineinfahren. Regierungspräsident Erik Dahlbergh hätte an dem Bild seine wahre Freude, denn es ist sein großartiges Bildwerk Suecia antiqua et hodierna, das hier entsteht,“ so schrieb die schwedische Tageszeitung von Jonköping.

Suecia antiqua et hodierna’ heißt ‘Das frühere und das heutige Schweden’ und ist ein topografisches Werk - ein Kupferstich - aus dem Schweden der Großmachtzeit. Das Werk beinhaltet 353 Darstellungen und auf einer ist Jönköping im 17. Jahrhundert zu sehen. In erster Linie ist das Schloss abgebildet und etwas weiter entfernt das Oberlandesgericht Göta Hovrätt, ein Gebäude, das immer noch existiert. Dass das Schloss so prächtig war, wie es Erik Dahlbergh in seinem Bildwerk dargestellt hat, glauben wir aber nicht wirklich. Die Gravuren stimmten nicht genau mit der Wirklichkeit überein - die Gebäude sollten einfach größer und feudaler wirken, als sie es tatsächlich waren. Erik Dahlbergh begann im Jahre 1660 mit den Arbeiten und ist in Schweden herumgereist, um Städte und wichtige Gebäude zu zeichnen. Dass Jönköping ein eigenes Bildwerk bekam, war selbstverständlich, da es ja „seine Stadt” war. Er - selbst Architekt - hat die besten Graveure aus Frankreich und Holland beauftragt und ist selbst nach Paris gereist, um die Arbeiten zu leiten. Für den Druck wurde die ziemlich neue Technik mit Kupferstich verwendet, in großem Umfang mithilfe französischer Graveure. Auch ein Textteil war geplant. Als Dahlbergh 1703 starb, war das Werk unvollendet. Die erste Neuausgabe gab es 1856. Im Jahr 1900 ist eine „Nationalausgabe" erschienen und zuletzt wurde das Werk 1985 aufgelegt.

Und jetzt kann man das Jönköping-Bildwerk am Parkhaus des Atollen bewundern.

Ich wollte etwas Neues für Jönköping haben, etwas, das von der Geschichte der Stadt erzählt. Als ich dann in Bo E. Karlssons Buch „Jönköping - die neue Stadt” herumblätterte, kam mir diese Idee hier“ sagt Gunilla Gustafsson, die Architektin bei Tengborn und fügt hinzu „Ich hatte den Eindruck, dass bei Parkhäusern generell mit zuviel Glas gearbeitet wird.“

Aber wie sollte man ein altes Bild auf ein modernes Fassadenblech übertragen? Und ohne, dass der vom Bild ausgehende Eindruck verloren geht? Das ist durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Architekt, Grafiker und Bauarbeitern gelungen. Das Originalbild wurde vom Grafiker Håkan Paulsson digital in verschiedenen Nuancen bearbeitet. 255 Lochblechkassetten aus Aluminium wurden in der richtigen Reihenfolge - gemäß dem Montageschema des deutschen Unternehmens Moradelli, das auf Metalldesign spezialisiert ist - zusammengesetzt. Alle Kassetten haben individuelle Muster mit unterschiedlich großen Löchern, die im Gesamteindruck das Bild von Dahlbergs prächtigem Werk bilden. Für die Konstruktion und Montage ist das lokale Unternehmen JPAB (Jönköpings plåtslageri AB) verantwortlich. „Dass wir, ein Unternehmen aus Jönköping, diesen Auftrag bekommen haben, ist natürlich ganz toll,” sagt Geschäftsführer Joakim Svahn.
Dahlberghs Bildwerk wird natürlich nicht genauso deutlich an der Wand von Atollen wie auf Bildern sein. Die Architektin, Gunilla Gustafsson, wollte ein „Lochbild”, das bei unterschiedlicher Beleuchtung unterschiedlich aussieht. Um einen richtig starken Effekt zu haben, muss man das Werk aus der Entfernung betrachten. Aus nächster Nähe sieht man Löcher von 6 bis 30 Millimetern. Das Bild, das jetzt die Fassade des Parkhauses bildet, ist eine einzigartige Montage und etwas ganz Tolles, das es im Großen und Ganzen landesweit so nur in Jönköping gibt, schrieb die schwedische Tagespresse!

Moradelli  GmbH
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